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Schloss Spindlhof in Regenstauf – eine faszinierende Geschichte

Schloss Spindlhof kann auf eine lange, urkundlich bis ins 17. Jhd. zurückreichende Geschichte verweisen.

Das Anwesen wird bereits 1649 erstmals urkundlich erwähnt. Unter den zahlreichen Besitzern des späteren Schlosses finden sich so einflussreiche und für ihre Zeit bedeutsame Persönlichkeiten wie etwa Weihbischof Valentin Anton Freiherr von Schneid, der 1792 das schöne Kapellenschlösschen errichten ließ.

Baugeschichtlich bedeutsam ist auch der spätere Besitzer Emil Freiherr von Zakrzewsky, der das Schloss 1891 erwarb und 1894 die das gegenwärtige Aussehen dominierende, neugotische Umgestaltung veranlasst hat. Aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts datieren auch die zum Teil prunkvoll eingerichtete Säle und Räume im zweiten Stock des Schlosses, der „belle étage“.

1918 ging das Anwesen an Hermann Baron von Frémery, einen Industriellen (Flugzeugbau) und argentinischen Diplomaten. Das kinderlose Ehepaar Frémery verließ Deutschland 1947, um nach Argentinien zurückzukehren und überließ Schloss Spindlhof dem damaligen Bischof von Regensburg, Erzbischof Dr. Michael Buchberger und seinen Nachfolgern.

Daraufhin war es unter jahrelanger Leitung von Prälat Josef Grillmeier (gest. 1999) Priestererholungsheim und Beleghaus für kirchliche Einrichtungen und Verbände.Es ist seitdem baulich kontinuierlich gewachsen und wurde im Jahr 2000 einer gründlichen Renovierung unterzogen.

Heute steht das Schloss kirchlichen sowie nichtkirchlichen Veranstaltern offen.